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Gedenkstätte Hohenschönhausen - Kunstszene & Museen Berlin

Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen

Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte.

Sie hat die gesetzliche Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen, über Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen.
Am Beispiel dieses Gefängnisses soll zugleich über das System der politischen Justiz informiert werden. Da große Teile der Gebäude und der Einrichtung fast unversehrt erhalten geblieben sind, vermittelt die Gedenkstätte ein sehr authentisches Bild des Haftregimes in der DDR.

Im Gegensatz zu vielen anderen Regierungs- und Militärinstitutionen in Ostdeutschland wurde das Gefängnis Hohenschönhausen nach dem Fall der Berliner Mauer nicht von Demonstranten gestürmt, sodass die Gefängnisbehörden Beweise für die Funktion und Geschichte des Gefängnisses vernichten konnten. Aus diesem Grund stammt das heutige Wissen über die Funktionsweise des Gefängnisses vor allem aus Augenzeugenberichten und Dokumenten, die von anderen ostdeutschen Institutionen bezogen wurden.

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Lage & Nebenschauplätze

Die Gedenkstätte befindet sich im gleichnamigen Stadtbezirk Hohenschönhausen im Osten Berlins. Innerhalb von 20 Minuten erreichen Sie den belebten Alexanderplatz mit seinem 368 Meter hohen Fernsehturm oder der Besuch macht Sie noch neugieriger auf ein Besuch zum Stasi Museum, welches man innerhalb von 30 Minuten mit Bus erreicht.

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Kurze Geschichte über die Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin

Im Juni 1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, übernahm die sowjetische Geheimpolizei das Gebiet Hohenschönhausen von Lichtenberg und verwandelte es in ein Gefangenen- und Durchgangslager, das als Sonderlager Nr. 3 bekannt war. Im Oktober 1946 wurde das Lager geschlossen und die Häftlinge in andere Lager verlegt. Das Gefängnis wurde 1951 vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS), auch Stasi genannt, wiedereröffnet. Ende der 1950er Jahre baute die Stasi ein neues Gefängnisgebäude (mit Gefangenenarbeit). Das neue Gebäude umfasste 200 Gefängniszellen und Verhörräume. Bis 1989, bis zur Wende, wurde das Gefängnis genutzt und am 3. Oktober 1990 offiziell geschlossen.

Adresse, Öffnungszeiten...

Adresse: Genslerstraße 66,13055 Berlin
Öffnungszeiten: Achtung: Das Stasi-Gefängnis kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

März bis Oktober
Beginn täglich zwischen 10 und 16 Uhr, zu jeder vollen Stunde
Englischer Rundgang: täglich 10.30, 12.30 und 14.30 Uhr
Russischer Rundgang: jeden Sonntag 14 Uhr

November bis Februar
Montag bis Freitag 11, 13 und 15 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag, Beginn stündlich zwischen 10.00 und 16.00 Uhr
Englischer Rundgang: Täglich 11.30 und 14.30 Uhr
Russischer Rundgang: jeden Sonntag 14 Uhr

Eintritt: Normaltarif 8 €, ermäßigt 4 €, Schüler 1,50 €
Anbindung: Große-Leege-Str./Freienwalder Str./ Bus: 256, N56, Tram: M5 ab S/U-Bhf Alexanderplatz oder S-Bhf Landsberger Allee (Richtung Hohenschönhausen/Zingster Straße) bis Freienwalder Straße, Tram: M6 ab S/U-Bhf Alexanderplatz oder S-Bhf Landsberger Allee (in Richtung Hellersdorf/Riesaer Straße) bis Genslerstraße

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