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Studieren in Berlin: Abenteuer erstes eigenes Wohnen

Studieren in Berlin: Abenteuer erstes eigenes Wohnen

Du beginnst einen neuen Lebensabschnitt und ziehst für dein Studium nach Berlin? Wie aufregend! Doch nicht alle Studierenden wissen bereits von Beginn ihrer Suche an, in welcher Wohnform sie gerne das erste Mal weg von zuhause wohnen wollen.

Selber wohnen! Aber wie?

Die Zahl der Studierenden in Berlin steigt laut einer Statistik des Statistischen Bundesamtes im Zeitraum zwischen 2006 und 2021 kontinuierlich, im Studienjahr 2021/22 waren in den Hochschulen Berlins insgesamt 203.869 Studierende eingeschrieben.

Zu Studienzeiten wollen viele Studierende ihren ersten unabhängigen Wohnort haben und entscheiden sich deshalb für einen Umzug nach Berlin. Es gibt viele verschiedene Arten, in welchen Wohnformen man sich seinen ersten eigenen Wohnraum gestalten kann: von Studierendenwohnheimen, über Wohngemeinschaften – diese gibt es wiederum in verschiedensten Ausführungen, beispielsweise als klassische WG oder funktionale WG – bis hin zu einer eigenen kleinen Wohnung. Laut einer Studie der Maastricht University liegt in Berlin die Wahl einer eigenen Wohnung mit 27,6 % bei den Studierenden vorn, 26,3 % wählen eine WG und immerhin 26,7 % der Studierenden leben noch bei ihren Eltern oder anderen Verwandten.

Wie können Studierende nun aber die richtige Wahl für die passende Wohnform treffen? Die Wahl muss an die individuellen Bedürfnisse angepasst sein, als Hilfestellung hier einige Vorteile der jeweiligen Wohnformen:

 

Studierendenwohnheim/WG:

• Sofortige soziale Kontakte
• Weniger häufig Putzen, weil die Arbeit in Gemeinschaftsräumen aufgeteilt wird
• Geringe Anschaffungskosten zu Beginn des Studiums, weil nur ein Zimmer eingerichtet werden muss
• Wohnen mit Gleichgesinnten (Lernen, Partys …)
• Günstigere Mieten

 

Eigene Wohnung:

• Unabhängigkeit
• Erlernen von Selbstständigkeit
• Gestaltung der Wohnung nach eigenen Vorstellungen
• Besuch jederzeit möglich
• Eigene Gewohnheiten schaffen

 

Bei Verwandten wohnen:

• Rückhalt der Familie/sozialer Anschluss
• Miete sehr günstig/gratis
• Geringe Anschaffungskosten zu Beginn des Studiums
• Weniger Arbeit, weil sie gemeinsam gemacht wird
• Hilfe von Verwandten bei organisatorischen Dingen

Gleichgesinnte durch Aktivitäten finden

Entscheiden sich Studierende dafür, nicht in einer Wohngemeinschaft oder einem Studierendenheim zu wohnen, so muss die freie Zeit aktiv gestaltet werden, um Anschluss bei Gleichgesinnten zu finden.

Neben Cafés, Bars und Kulturereignissen, wie beispielsweise Open-Mic-Nights, Poetry Slams, Konzerten oder diversen anderen Aufführungen gibt es in Berlin die Möglichkeit viele verschiedene Outdooraktivitäten zu erleben. Außerdem gibt es in Berlin außergewöhnliche Freizeitangebote wie zum Beispiel die Ninja Hall, das Jump House oder auch eine Kartbahn. Auch mit dem Fahrrad, Inlineskates oder einem E-Scooter kann Berlin von Studierenden erkundet werden, um so auf andere junge Erwachsene zu treffen.

Erstausstattung für die Studi-Wohnung

Ist es dann so weit und der Umzug steht bevor? Dabei sollten Studierende sich gut überlegen, was sie alles für eine Erstausstattung benötigen. Bei vielen verschiedenen Ausstattungseinrichtungen gibt es fertig zusammengestellte Pakete, die alles beinhalten, was Studierende für ihre erste eigene Wohnung benötigen. So schadet es unter anderem nicht sich ein Starterset mit Reinigungsartikeln zu besorgen, um im Notfall alles Nötige zuhause zu haben. Allerdings sollte beim Planen der Zeit gut aufgepasst werden, denn eine Studie der Pädagogischen Hochschule Freiburg wies vor kurzem nach, dass 60 % der untersuchten Studierenden während eines Zeitraums von drei Jahren angaben, dass sie anstatt für den Lernerfolg wichtige Dinge zu lernen lieber weniger dringendere Sachen erledigten, wie zum Beispiel zu putzen. Auch wenn sich angehende Studierende das überhaupt nicht vorstellen können, spätestens bei der ersten Prüfungsphase wird sich bei einigen herausstellen, dass diese Studie nicht von irgendwo kommt.

Neben Putzartikeln sind Studierende in jeglicher Wohnform gut damit beraten, sich zu überlegen, was sie alles für Küche oder Bad an Zubehör benötigen. In einer WG oder einem Studierendenwohnheim sollte sich dafür natürlich mit den bereits dort wohnenden Personen abgesprochen werden. Bei der Anschaffung von Schreibwarenartikeln, wie beispielsweise Stiften, Klebezetteln, Notizblöcken und Markern sollte gerade für den Studienalltag nicht gespart werden. Schlussendlich muss natürlich auch alles für das eigene individuell gestaltete Zimmer besorgt werden: von Sofas über Fernseher oder Spielkonsolen, dabei sind der Fantasie von Studierenden keine Grenzen gesetzt!

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